Unterschied zwischen Physiotherapie und Krankengymnastik?

Aus Sicht des Patienten geht man zur Physiotherapie mit der ganzen Palette an Behandlungsmöglichkeiten von Massage über Reizstrom, Stangerbad, usw. Dort bekommt man unter anderem krankengymnastische Übungen gezeigt – und die muss man aktiv selber machen und vor allem zu Hause fortsetzen, sonst funktioniert das nämlich nicht. Krankengymnast ist einfach die alte Bezeichnung. Damals gab es noch darüber hinaus den Masseur und den med. Bademeister.

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Physiotherapeut ist die neuere Bezeichnung, die alle 3 Berufsbilder zu einem modernen Begriff zusammenfasst. Die sollte damals auch die neuen Möglichkeiten dieses Berufes deutlich machen. Infos unter: http://www.physiowissen.de

Die Physiotherapie orientiert sich bei der Behandlung an den Beschwerden und den Funktions- bzw. Aktivitätseinschränkungen des Patienten, die in Form eines Befundes sichtbar gemacht werden. Sie nutzt primär manuelle Fertigkeiten des Therapeuten, gegebenenfalls ergänzt durch natürliche physikalische Reize (z. B. Wärme, Kälte, Druck, Strahlung, Elektrizität) und fördert die Eigenaktivität (koordinierte Muskelaktivität, sowie die bewusste Wahrnehmung) des Patienten. Die Behandlung ist an die anatomischen und physiologischen, motivationalen und kognitiven Gegebenheiten des Patienten angepasst.

Dabei zielt die Behandlung einerseits auf natürliche, physiologische Reaktionen des Organismus (z. B. Muskelaufbau und Stoffwechselanregung), andererseits auf ein verbessertes Verständnis der Funktionsweise des Organismus (Dysfunktionen/Ressourcen) und eigenverantwortlichen Umgang mit dem eigenen Körper ab. Das Ziel ist die Wiederherstellung, Erhaltung oder Förderung der Gesundheit und dabei sehr häufig die Schmerz-Reduktio

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